Die Texte unter Wissen & Impulse behandeln den Teil der Unternehmensnachfolge, der zwischen den Zuständigkeiten liegt. Bewertung, Verträge und steuerliche Gestaltung sind in guten Händen bei Steuerberatung und Anwalt. Offen bleibt regelmäßig die Frage, ob die Führung im Alltag tatsächlich übergeht.
Sie sind in drei Bereiche geordnet: was schiefgeht, wie es anders laufen kann, und was vorher zu klären ist. Wer mitten in einer stockenden Übergabe steckt, beginnt im ersten Bereich. Wer noch am Anfang steht, im dritten.
Nachfolgen scheitern selten laut. Sie scheitern in kleinen Momenten, die einzeln betrachtet harmlos wirken: ein Satz im Meeting, der eine Entscheidung wieder öffnet, ein Anruf, der weiterhin beim Senior landet, eine Mitarbeiterin, die auf dem Rückweg noch kurz beim Alten anklopft. Die folgenden Texte beschreiben diese Muster, jedes für sich.
Eine Übergabe, die im Alltag ankommt, unterscheidet sich von einer, die nur formal vollzogen wird, an wenigen Punkten. Sie hat eine Reihenfolge. Sie hat Festlegungen darüber, wer künftig was entscheidet. Sie hat einen Endpunkt, an dem erkennbar ist, dass sie abgeschlossen ist. In den meisten Betrieben wird der formale Schritt terminiert und die Führung dem Verlauf überlassen.
Die Vorbereitung beginnt früher, als die meisten annehmen, und an einer anderen Stelle. Nicht bei der Bewertung, sondern bei der Frage, was der Übergeber nach der Übergabe tun wird und wann seine letzte operative Entscheidung liegen soll. Solange diese Frage offen ist, verschiebt sich der Zeitpunkt regelmäßig um Jahre, ohne dass jemand die Verschiebung ausspricht.
Wenn Sie beim Lesen an Ihrer eigenen Lage hängen bleiben, ist das der übliche Weg zu einem Gespräch. Wie eine begleitete Führungsübergabe abläuft, steht auf der Seite zur Führungsübergabe vor der Nachfolge.